Das Automobil ist für viele weit mehr als nur ein Fortbewegungsmittel, es ist eine Faszination.
Die Geschichte dieser Faszination reicht zurück bis in das 18. Jahrhundert. Schon damals faszinierte der Gedanke, über ein Mittel zu verfügen, welches eine möglichst schnelle Fortbewegung ermöglichte. Inspiriert von der Idee folglich ein Fortbewegungsmittel zu bauen, dessen Antrieb dazu effizient und gleichzeitig zuverlässig genug ist, setzten sich Erfinder daran etwas zu erschaffen, welches die eben genannten Merkmale erfüllte. Das Resultat war die Dampfmaschine.
Die Erfindung des Dampfantriebes war zugleich die Geburtsstunde des Automobils. Viele weitere legendäre Ingenieure folgten und trugen diese Idee weiter. So wurde das Antriebskonzept stetig verbessert, bis schließlich der Otto- bzw. Dieselkraftstoff geschaffen wurde. Der daraus resultierende Otto- bzw. Dieselmotor verhalf dem Automobil zum endgültigen und weltweiten Durchbruch. Diese beiden Antriebskonzepte sorgten dafür, dass das Auto in seiner laufenden Entwicklung zum Kultobjekt wurde und in der heutigen Welt einfach nicht mehr wegzudenken ist.
Ob Cadillac, Mercedes-Benz, Chevrolet, Bayerische Motoren Werke, Alfa Romeo, Porsche, Ferrari, Aston Martin, Jaguar etc. ,viele namenhafte Hersteller ließen Ihrer Kreativität in technischer und gestalterischer Hinsicht freien Lauf, so das viele schöne Automobile Objekte ans Licht kamen, die die eigentliche Faszination des Automobils schließlich zum Leben erweckte.
Um die Faszination des Autos zu veranschaulichen, beginnt beispielhaft jedes Autofahrerherz schneller zu schlagen, wenn ein großer 8-Zylinder „Big Block“ Motor eines 67er Shelby Ford Mustangs GT 500 ertönt, der mit einem imposanten Donnern für Furore sorgt. Der gewaltige Motor ist hierbei dennoch nicht das einzig Faszinierende. Gerade das alte Karosseriedesign der sogenannten „Klassiker“ macht für sogenannte Oldtimer-Fans den besonderen Reiz aus.
Auch wenn die Moderne Einfluss auf das heutige Design von Automobilen genommen hat und die Hersteller mehr dazu tendieren ein Auto für die breite Masse zu bauen, existieren heute immer noch vereinzelt sehr schöne Modelle, die einem dem Atem rauben. Ein Ford GT, Ferrari Enzo, Porsche GT, Jaguar XJ 220 oder Lamborghini Murciélago sind sehr schöne und besonders stark motorisierte Beispiele, bei welchen der eine oder andere Autoliebhaber eine Gänsehaut bekommt.
Gerade die Entwicklung der so eben erwähnten leistungsstarken Motoren schritt seit den 60er Jahren immer mehr voran, so das die sogenannte „Pferdestärke“ nicht nur in der Charakteristika von Sportwagen, sondern auch in der von Serienfahrzeugen bis heute eine große Rolle Spielen. Viele Autobauer strebten schon seit je her nach möglichst starken Aggregaten, um die Fahrgeschwindigkeiten eines Fahrzeugs steigern zu können. Im Zuge dessen entstand nicht nur ein Wettbewerb um die Kundschaft, sondern auch ein Wettbewerb um den technologischen Fortschritt, welches schließlich in der Idee endete, sich in einem direkten Vergleich zu messen.
Um folglich herauszufinden, wer das schnellste Auto baut, veranstalte man Wettbewerbe, die heute als Autorennen weltbekannt sind. Autorennen, wie beispielsweise die Formel 1 oder Tourenwagenmeisterschaften, stehen für den technologischen Fortschritt des Automobils, welches die bereits bestehende Faszination des Autos weiter unterstreicht. Die reinrassigen Rennwagen, der Motorenlärm, der Geruch vom verbrannten Reifengummi und Benzin, die rasenden Geschwindigkeiten sind nur einige Gründe von vielen, die den Auto- und Motorsport-Fan von Rennwochenende zu Rennwochenende an die Rennstrecke lockt.
Inspiriert von dem so geliebten Hobby, träumen Auto-Fans gerade davon einmal selbst ein besonders schnelles Auto steuern.
Sicherlich kann sich nicht jeder einen Ferrari, Porsche oder Lamborghini leisten, welches somit auch begründet das der Besitz eines solch schönen Sportwagens auch nur ein Traum bleibt. Aber Träume sind bekanntlich sehr inspirierend, sodass die große Autoleidenschaft viele dazu treibt, im sogenannten Autotuning selbst Hand anzulegen. Autotuning ist mittlerweile für viele ein sehr geläufiger Begriff, in der ein bekanntes Serienfahrzeug durch Modifikationen zum Sportwagen umgebaut wird. Eine Tieferlegung des Fahrzeuges, Leichtmetallfelgen, Niederquerschnittsreifen, Motorenupgrades wie Chiptuning, einer scharfen Nockenwelle, einer Hubraumvergrößerung, einem Cold Air-Intake-System, der Einbau eines Turbokits etc., Karosserieumbauten durch sogenannte Body-Kits, die Aufwertung des Interieurs durch Leder und Carbon, lässt so manches Serienfahrzeug tatsächlich zu einem Sportwagen mutieren. Oldtimer-Fans verkehren in der Hinsicht in ähnlicher Weise, indem sie jedoch in diesem Falle einen Alten verrotten „Klassiker“ durch viel Mühe und schweiß wieder neu aufbauen.



