Jungesellenabschied

Jungesellenabschied - Jungesellinnenabschied feiern


T-Shirt Junggesellenabschied

Der Junggesellenabschied darf vor keiner Hochzeit fehlen und gehört traditionellerweise zu jeder Hochzeit einfach dazu. Hintergrund für den Junggesellenabschied ist jener, dass sich der zukünftige Bräutigam im Beisein seiner Freunde vom Junggesellendasein verabschiedet und auch ein für alle Mal den anderen Frauen entsagt.


Daher wird dieser Abend natürlich auch gerne dafür genutzt, um den Bräutigam noch einmal in gewisser Art und Weise bzw. auf scherzhafte Weise in Versuchung zu führen. Dies geschieht meist indem man zunächst gemeinsam in der Runde einiges an Alkohol zu sich nimmt, damit die Hemmungen fallen und anschließend sorgt häufig eine Stripperin dafür, dass die Stimmung unter den Herren noch besser und ausgelassener wird.
 

Der Jungesellenabschied ausgelassen oder zünftig feiern?

In Österreich und der Schweiz nennt man diesen Abend übrigens Polterabend. Gefeiert wird jedoch in den meisten Ländern, vor allem im europäischen Raum, eher gleich. Gestartet wird häufig in der persönlichen Lieblingskneipe oder auch gemütlich zu Hause. Natürlich muss im Vorfeld auch für eine gute Unterlage gesorgt werden, da dieser Abend bzw. diese Nacht meist sehr feucht-fröhlich verläuft und es daher wichtig ist, im Vorfeld etwas Handfestes zu sich zu nehmen, um nicht schon frühzeitig aufgeben zu müssen. Meist dauert ein Junggesellenabschied durchaus bis am nächsten Morgen.


So wird der Junggesellenabschied meist auch nicht direkt am Tag vor der Hochzeit veranstaltet, da der Bräutigam am nächsten Tag ansonsten vermutlich eine eher schlechte Figur vor dem Traualtar machen würde. Meist findet der Junggesellenabschied am gleichen Abend statt, an dem auch die Braut mit ihren Freundinnen durch die Lokale zieht, um sich ihrerseits von ihrem Dasein als nichtverheiratete Frau zu verabschieden. In den meisten Fällen wird der Bräutigam auch in einer Form aufs Korn genommen, indem er sich etwas Lustiges bzw. Peinliches anziehen muss und so mit seinen Freunden durch die Lokale zieht.


Dies passiert häufig in Form von lustigen Perücken, peinlichen Verkleidungen oder durchaus auch auf etwas anzüglichere Art. Je nachdem, wie groß die Runde ist, wird im Vorfeld bereits in den diversen Lokalen ein Tisch für die Gruppe an Feierlustigen reserviert, damit auch alle in den Lokalen Platz finden und sich die Runde nicht trennen muss. Nachdem dieser Abend dazu dienen soll, noch einmal so richtig die Sau rauszulassen, werden beim Junggesellenabschied meist alle Laster so richtig schön zelebriert. Sei es, übermäßig Alkohol zu trinken, zu rauchen oder mit anderen Frauen zu flirten. An diesem Abend ist alles erlaubt, was üblicherweise verboten ist. Häufig wir der Bräutigam von seinen Freunden mehr oder weniger dazu gezwungen, fremde Frauen zu küssen und dafür Geld zu verlange.


Das eingenommen Geld wiederum wird dazu verwendet, einen Teil der Zeche zu zahlen. Der Bräutigam muss also fremde Frauen ansprechen und sie dazu überreden, ihn zu küssen und ihm obendrein dafür noch etwas zu zahlen. Viele Frauen machen diesen Spaß natürlich mit und vergönnen so dem künftigen Bräutigam noch einige letzte Küsse, welche er mit fremden Frauen austauschen darf. Wenn eine größere Gruppe zusammen feiert, wird der Junggesellenabschied auch oft in eigenen Räumlichkeiten gefeiert.


Dies geschieht dann entweder im eigenen Haus oder im eigenen Garten oder es wird in einem Lokal extra ein eigenes Zimmer angemietet, damit die Runde in Ruhe feiern kann. Nachdem in solchen Fällen dann jedoch die Anwesenheit von Frauen fehlen würde, wir in solchen Situationen häufig eine professionelle Stripperin engagiert, welche dann die Männerrunde entsprechend anheizt und vor allem natürlich den zukünftigen Bräutigam. In vielen Fällen muss sich dieser dann in die Mitte des Raums auf einen Stuhl setzen und wird von der Stripperin direkt angetanzt. Häufig setzt sich diese auch fast oder ganz nackt auf seinen Schoß und versucht ihn, mit allen Mitteln spielerisch zu verführen.


Natürlich darf der Bräutigam dabei meist auch anfassen und genießt somit noch das letzte Mal, bei dem er eine fremde, nackte Frau anfassen darf. Man sollte jedoch im Vorfeld zumindest dezent erfragen, ob dies bei dem künftigen Bräutigam gut ankommen würde, da nicht jeder für diesen Art von Spaß zu haben ist. Die meisten Männer nehmen dieses Abschiedsgeschenk ihrer Freunde jedoch durchaus gerne an und genießen es, für diesen einen Abend voll im Mittelpunkt zu stehen und einfach frei flirten zu dürfen. Daher ist es auch wichtig, dass Braut und Bräutigam an unterschiedlichen Orten feiern und keiner der beiden tödlich eifersüchtig ist. Es wäre doch schlimm, wenn aus dieser Tradition ein Streit entstehen würde, der letztendlich die ganze Hochzeit verhindert.


Deshalb sollte man für diese Art des Abschieds auch offen sein und das ganze mit einem zwinkernden Auge betrachten, damit der Spaß letztendlich nicht zum Verhängnis wird.
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