Hochzeit in der Kirche

Die Kirchliche Trauung als Höhepunkt der Hochzeit


kirchliche Trauung

Eine kirchliche Trauung ist eine religiöse Zeremonie, in der die Braut und der Bräutigam, in der Gegenwart Gottes, ihre Ehe heiligen und besiegeln. Allerdings ist eine standesamtliche Trauung besonders wichtig, da die Ehe nur dann gesetzlich anerkannt wird. Der Geistliche, der rechtlich registriert sein muss, um eine Zeremonie zu vollziehen, ist der offizielle Zeuge der Kirche. Das Ehegelübde in der Form "Einander zu haben und zu halten, von diesem Tage an, in guten und in schlechten Zeiten, in Armut und Reichtum, in Krankheit und Gesundheit, zu Lieben und zu Ehren, bis dass der Tod uns scheidet", wird allein in England seit 1552 rezitiert.


In vergangenen Tagen, war eine kirchliche Trauung nicht an der Tagesordnung, sondern eine Hochzeit war mehr informell. Paare konnten sich einfach selbst die Ewigkeit versprechen, egal an welchem Ort und zu welcher Zeit; das gesprochene Wort war so gut wie ein schriftlicher Vertrag.
 

Ablauf der kirchlichen Trauung

Zur heutigen kirchlichen Trauung ist zu sagen, dass sie sich eine recht einheitliche Reihenfolge hält. Das Brautpaar, welches schon Wochen zuvor in Vorbereitungen und großer Freude steckte, wird vor der Kirche, mit einem Taufgedächtnis, in Empfang genommen und mit Musik und Chorgesang zieht es ein. Ein aufgeregtes, neugieriges Gefühl macht sich breit und beide erwarten ungeduldig das nun Kommende.


Zu Beginn des Gottesdienstes begrüßt der Pfarrer die Gemeinde und liest vor, an was die Christen bezüglich der Ehe glauben. Anschließend folgt die Befragung und Bekanntmachung der Versprechen des Brautpaares, vor Gott, dass sie sich lieben, für einander da sind, dem Partner Ehre und Schutz erweisen, solange sie leben. Danach wird das oben erwähnte Ehegelübde aufgesagt, dass man sich lieben und ehren soll, in guten und in schlechten Zeiten, bis der Tod die beiden scheidet.


Die Ringe werden gesegnet und das Versprechen wird besiegelt mit dem Tauschen jener und den Worten " Mit meinem Körper ehre ich dich, alles was ich bin gebe ich dir und alles was ich habe, teile ich mit dir, in der Liebe Gottes, in Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiliger Geist."


Nun wird durch den Pfarrer proklamiert, dass das Paar nun Mann und Frau ist, er spricht die Worte " Sie dürfen die Braut jetzt küssen" und es werden Gebete für die sich Liebenden gesprochen. Dieser Moment ist wohl einer der Schönsten überhaupt und die Emotionen, die man zu jenem Zeitpunkt hat, überwältigen nicht nur das Brautpaar, sondern auch die Gäste. Freudentränen fallen und vollkommene Zufriedenheit stellt sich ein. Somit wird die Vermählung bestätigt und auch für die Gemeinde, durch den Kuss verdeutlicht. Musik und Gesang erhellen anschließend die Kirche und die festliche Stimmung der kirchlichen Trauung ist perfekt.


Es folgt die Eucharistiefeier, die mit der Gabenbereitung eröffnet wird, Brot und Wein werden vorbereitet und das Hochgebet wird eingeführt. Danach die Kommunion, an der das Brautpaar und die Trauzeugen teilhaben, es gibt Lesungen aus der Bibel und der Pfarrer spricht die Predigt.


Am Ende werden noch die Trauungsdokumente unterzeichnet und über die Vermählten wird ein Segen gesprochen. Mit einem Schlusslied ist die kirchliche Trauung vorbei und das frisch vermählte Paar zieht nun aus der Kirche. Dennoch wird das magische Gefühl, welches dieser Tag vermittelt, weiter anhalten und das eigene Glück ist kaum in Worte zu fassen.


Vor dem Gotteshaus werden sie schon von weiteren Gästen erwartet und mit Reis beworfen. Auch bleiben sie von den ersten gemeinsamen Herausforderungen nicht verschont und sie müssen beispielsweise ein Herz aus einem Stück Stoff, mit Hilfe einer Nagelschere ausschneiden, oder einen Holzstamm durchsägen. Dies steht so gleich als Beweis für ein gegenseitiges Miteinander.
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