Man heiratet hoffentlich nur einmal. Mit dem Heiraten ist es ähnlich wie mit dem Bau des eigenen Hauses: vom Stellenwert her ist das ein gigantisches Projekt, nur hat man damit leider überhaupt keine Erfahrung. Umso wichtiger ist in diesem Fall die generalstabsmäßige Vorbereitung auf das bevorstehende Großereignis. Der Weddingplanner entscheidet über Wohl oder Weh, über Lust oder Frust, über Sieg oder Niederlage.
Nach dem Zeitplan ist unbedingt eine Checkliste anzulegen und mit dem Zeitplan synchron zu schalten. Die Kardinalfrage stellt sich: was muss wann besorgt oder erledigt werden. Keine Panik, die Liste wird lang und länger, aber das liegt einfach in der Natur der Sache. Schließlich ist die eigene Hochzeit ein Megaevent – und der will erst einmal geplant und organisiert sein.
Hilfreich ist es immer, die erstellte Liste einer kritischen Prüfung zu unterziehen. Dafür werden die Punkte auf der Checkliste inhaltlich beziehungsweise thematisch geordnet. Einmal nach Wichtigkeit und zum zweiten nach der sinnvollen zeitlichen Abfolge. Wird die zeitliche Abfolge im Weddingplanner auf dem Papier festgelegt, ist darauf zu achten, ob sich nicht Synergieeffekte erzeugen lassen. Das ist auch fast immer der Fall. Großer Vorteil: wertvolle Zeit und Arbeitkraft lassen sich auf diese Art intelligent einsparen.
Manche Menschen sind Organisationsgenies, andere haben schon ihr ganzes Leben damit zu kämpfen, die Dinge vernünftig auf die Reihe zu kriegen. Was Weddingplanner wissen sollten: die Hochzeitsvorbereitungen sind ein erster Ehetest. Es kommt jetzt darauf an, alle zur Verfügung stehenden „Ressourcen“ sinnvoll zu bündeln und sich optimal zu ergänzen. Stärken ausspielen und Schwächen minimieren, heißt für Sie die Devise.
Jetzt geht es darum die eigenen Kapazitäten und Potentiale realistisch einzuschätzen. Wenn Ihnen ob der vielen Punkte auf der Checkliste ganz schwindelig wird, sollten Sie sich rechtzeitig tatkräftige Mithilfe bei den Hochzeitsvorbereitungen suchen. Und die ist schnell gefunden: Freunde und Familienmitglieder helfen in der Regel gern. Hier bietet sich dem Weddingplanner entweder die Gründung eines „Hochzeitskomitee“ an, das alle Vorbereitung auf eine breite solide Plattform stellt, oder die Mithilfe einzelner Personen bei ganz speziellen Aufgaben. Dabei gilt aber immer: wer heiratet, behält gleichsam den Hut auf und bestimmt auch das Geschehen. Die Kunst ist es, sich nicht reinreden zu lassen, aber offen für Tipps du Vorschläge zu sein. Schließlich muss – und das ist ein tröstlicher Gedanke – das hochzeitswillige Paar das Rad nicht neu erfinden.
Hilfreich ist es immer, wenn Sie sich rechtzeitig darüber klar sind, in welchem „Rahmen“ geheiratet werden soll. Wird die Hochzeit eher romantisch, sachlich oder gar flippig? Dem eigenen Geschmack und der Fantasie sind hier kaum Grenzen gesetzt. Alter, Konvention und Temperament spielen bei dieser Entscheidung eine gewichtige Rolle. Deutlich gesagt: je klarer die Vorstellung von der eigenen Hochzeit ist, desto einfacher ist sie auch zu planen. Und dazu gehrt auch der finanzielle Aspekt, das realistisch kalkulierte Hochzeitsbudget.




