Konfirmation

Konfirmation - Der Start in einen neuen Lebensabschnitt


Konfirmation Die Konfirmation ist eine weit über 400 Jahre alte Tradition im evangelischen Glauben. Auch noch heute ist es ein ganz besonderer Tag für die 13-14 jährigen jungen Menschen. Mit der Konfirmation bestätigen die Konfirmanden die voraus gegangene Taufe und werden nun als mündiges Mitglied in die Gemeinde aufgenommen. Die Konfirmation wird als Beginn der Kirchmündigkeit verstanden. Nun haben die Jugendlichen die Möglichkeit, am Gemeindeleben aktiv mitzuwirken und Verantwortung zu übernehmen. Zudem sind sie nun berechtigt, Taufpate zu werden oder sich kirchlich trauen zu lassen. Volkstümlich gilt sie darüber hinaus auch als Ritus, der das Ende der Kindheit anzeigt. Der Konfirmation geht eine Unterweisung in den Grundlagen des evangelischen Glaubens und der kirchlichen Lehre voraus, der sich je nach Landeskirche über einen Zeitraum zwischen sechs Monaten und zwei Jahren erstreckt. Diese Unterweisung findet während des Konfirmandenunterrichtes statt. Die meisten Konfirmationsgottesdienste werden hier zu Lande traditionell in der Zeit zwischen Palmsonntag und Pfingsten abgehalten.
 

Konfirmation feiern

Die Konfirmation galt damals wie auch heute als großes Familienfest, zu dem die Verwandtschaft möglichst vollzählig anreiste. Nach dem Gottesdienst hatten die Neukonfirmierten, die fortan öffentlich mit "Sie" angesprochen werden mussten, ihre ersten Pflichten als "junge Erwachsene" wahrzunehmen: Sie mussten sich bei ihren Paten und bisherigen Lehrern bedanken.


Mancherorts war es auch Brauch, dass der jeweilige Konfirmandenjahrgang gemeinsam einen Baum zur Erinnerung an den Tag der Einsegnung pflanzte. Heutzutage ist eher ein Gruppenfoto mit Pastor vor der Kirche üblich.


Im Gegensatz zu frühren Zeiten ist die Kleiderordnung während des Konfirmationsgottesdienstes nicht mehr so streng. Allerdings wird traditionell auf sehr ordentliche Kleidung der Konfirmanden geachtet. So wirken die Jungen im ersten richtigen Anzug und Mädchen im Kostüm und mit den ersten hochhackigen Schuhen auch äußerlich erwachsen. Der Trend geht, nach Jahren in denen die Konfirmanden meist vor allem etwas weiter Verwendbares zur Konfirmation trugen, wieder zurück zur großen Fest-Garderobe und die Mädchen tragen während des Gottesdienstes oft ein Maiglöckchenstrauß im Spitzentaschentuch bei sich.


Ähnlich wie bei der Taufe wird auch bei der Konfirmation ein Spruch aus der Bibel ausgewählt, nun aber nicht mehr von den Eltern oder Taufpaten sondern von dem Konfirmanden selbst und hat somit für ihn eine ganz besondere Bedeutung. Dieser Spruch soll den Konfirmierten nun in seinem neuen Lebensabschnitt begleiten. Im Rahmen der Gottesdienstes wird gemeinsam das Abendmahl in der Kirche gefeiert, bei dem traditionell Eltern, Geschwister, Onkel, Tanten und Freunde der Familie teilnehmen. Doch der eigentliche Höhepunkt der Feier ist die Segnung der Konfirmanden.


Nach Abschluss des "offiziellen Teils" findet eine Feier im privaten Rahmen statt, bei der Freunde und Verwandte Gelegenheit haben, ihre Glückwünsche auszusprechen und Präsente zu überreichen.


Traditionelle Geschenke wie Teile der Aussteuer (Handtücher, Briefpapier, Bettwäsche etc.) werden heute nur noch eher selten geschenkt, heutzutage sind die klassischen Konfirmationsgeschenke kirchliche Gesangsbücher, Schmuck in Form von Armbändern oder Ketten mit Kreuzanhänger, Gutscheine für gemeinsame Unternehmungen und Geldgeschenke. Mittelpunkt der „Familienfeier“ war und ist auch immer noch das gemeinsame Essen. Das früher einmal sehr traditionelle Konfirmationsessen, bestehend aus Rindfleischsuppe, Kartoffeln, Rinder- und Schweinebraten, Gemüseplatte, Salat und Wackelpudding wird heute mehr und mehr durch ein vom Partyservice geliefertes Kalt- Warmes Buffet ersetzt. Doch nach wie vor ist der wesentliche Schwerpunkt der Feier die „Begleitung“ des frisch Konfirmierten in seinen neuen Lebensabschnitt.

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