Mondgrundstück - Informationen zum Mond

Mondgrundstück - Informationen zum Mond


Mondgrundstück - persönliche Geschenkideen

Ein Mondgrundstück als Geschenk zum Geburtstag, zur Hochzeit oder zu Weihnachten.


Warum ein Mondgrundstück? Was macht den Mond so interessant?
Offensichtlich hat der Mond eine besondere Wirkung auf die Erde. So steuert er beispielsweise die Gezeiten oder bremst die Drehgeschwindigkeit der Erde, wodurch das Leben der Menschen in dieser Form erst möglich ist. Eine direkte Wirkung des Mondes auf den Menschen ist umstritten und gilt oft als mystisch. Unumstritten jedoch ist, dass der Mond in der Vergangenheit die Geschichte und die Taten der Menschen stark beeinflusst hat und auch in Zukunft sicherlich noch weiter beeinflussen wird. Im nun Folgenden stehen ein paar Geschichten und Informationen zu diesem Thema.


 

Der Mond als Roman-Held

Frank Schätzings neuer Roman "Limit" wäre ohne den Mond als Hauptdarsteller kaum denkbar. Inspiriert von dem entdeckten Helium-3 Vorkommen auf dem Erdtrabanten, schrieb Schätzing eine interessante Geschichte, die von dem dortigen Gas-Abbau durch einen Milliardär handelt. Der Roman spielt im Jahre 2025 und präsentiert dem Leser eine fantastische Zukunftsvision, die den Mond zum neuen Mittelpunkt der Menschheit macht. Mittels eines Fahrstuhls, der direkt von der Erde zum Mond führt, gelangen die Erdenbewohner zu dort erbauten Hotels und zahlreichen Mondbergwerken - ein unglaublicher technologischer Fortschritt, bedenkt man, dass Schätzings Story in gerade mal 15 Jahren von heute an spielt. Im Roman beherrschen inzwischen private Raumfahrtunternehmen das All und NASA und Co. haben ihre Vorherrschaft eingebüßt.
Doch dieser fiktive Entwurf einer möglichen Zukunft hat durchaus einen realistischen Hintergrund. Nationale Raumfahrtbehörden und diverse andere Unternehmen haben den Wettlauf zum Mond längst begonnen und die Raumfahrtprogramme weltweit boomen wie noch nie. Der Erdtrabant wird dabei aus verschiedenen Gründen begehrt. Manche sehen ihn als äußerst gewinnbringendes Touristenziel, andere als perfekte Forschungsbasis, von der aus die Weite des Alls untersucht werden könnte. Aber auch wertvolle Rohstoffe soll der Mond beherbergen, deren Wert von Experten sogar auf 20.000 Milliarden Dollar geschätzt wird. Ob wir in den nächsten 15 Jahren allerdings Schätzings Vorstellungen einer Mondbesiedelung wirklich nahe kommen, bleibt abzuwarten. Aufgrund der vielseitigen Nutzungsmöglichkeiten des Mondes wird es in den nächsten Jahren auf jeden Fall spannend werden.

Der Mond - Kampf der Supermächte

Das der erste Mensch auf dem Mond ein Amerikaner war, wissen heutzutage die meisten Menschen. Doch das die Sowjets den Wettlauf zum Mond damals nur ganz knapp verloren haben, ist vielen nicht bekannt. Im Dezember 1968 war die sowjetische Mondrakete Proton in der Steppe Kasachstans positioniert worden und sollte die russische Besatzung bald in eine Mond-Umlaufbahn katapultieren. Der Start von Apollo 8 vom Kennedy Space Center in Florida am 21. Dezember 1968 machte dann allerdings alle Bemühungen zunichte. Die Amerikaner umkreisten den Mond und Moskau gab sich geschlagen. Dabei war das Kopf-an-Kopf-Rennen, das sich die beiden Supermächte bis dahin lieferten, nicht nur ein Kampf um den Mond an sich, sondern ein politischer Zweikampf. Es ging den Amerikanern darum, den Sowjets nicht das Feld zu überlassen und mit der Eroberung des Mondes ihre technische Überlegenheit auf diesem Wege zu demonstrieren. Und das taten sie. Am 20. Juli 1969, also vor ca. 40 Jahren, betrat Neil Armstrong als erster Mensch den Mond. Ein denkwürdiger Tag für die Menschheit, die gebannt vor den Fernsehern saß und dabei zusah. Nach dieser ersten erfolgreichen Mission setzten die Amerikaner noch weitere fünf mal ihren Fuß auf den Mond und sammelten aufschlussreiche Gesteinsbrocken ein, die auf der Erde untersucht wurden. Was sie dabei allerdings auf dem Mond hinterließen waren ihre Fähnchen, Fußspuren und jede Menge Müll.
In Euro umgerechnet, kostete das Apollo-Unterfangen übrigens satte 90 Milliarden Euro.

Neuer Lebens(t)raum: Der Mond

Der Mond steht für Macht und Wissen und womit er lockt sind große Geschäfte. Immobiliengeschäfte, um genau zu sein, denn die am heißesten begehrten Grundstücke des ganzen Sonnensystems liegen derzeit auf dem Mond. Dafür gibt es gleich mehrere Gründe. Zum einen hat der Mond keine Atmosphäre und bietet somit einen Sternklaren Blick ins Weltall. Es gibt dort keine Lichtverschmutzung und auch keinen störenden Flugverkehr, der den freien Blick behindern könnte. Generell ein perfekter Ort für Teleskope und gerade die Mondrückseite bietet einen grandiosen Blick in die Sterne. Zum anderen ist der Mond als Wohnort perfekt gelegen. Er ist von der Erde aus gut zu erreichen, liegt dennoch nicht mehr in ihrem Schwerefeld. Das macht ein leichtes Abheben beim Flugstart möglich und schafft dank der Mondeigenen Anziehungskraft dennoch eine wohnliche Atmosphäre. Lage und Aussicht der Immobilie sind also bestens. Aber wem gehört denn eigentlich der Mond?
Seit 1967 existiert ein Weltraumvertrag, welcher sämtlichen Staaten jegliche Besitzansprüche auf den Mond und auch auf andere Himmelskörper untersagt. Da allerdings von Privatpersonen und Unternehmen dort keine Rede ist, erheben gleich mehrere Personen Anspruch auf den Mond. Dennis Hope aus Kalifornien, sah sich bereits 1980 als Mondeigentümer und meldete bei den Vereinten Nationen seinen Anspruch an. Unglaubliche 3,7 Millionen Grundstücke hat er seither verkauft. Der Deutsche Martin Jürgens belegte seine Besitzansprüche mit einem Dokument aus dem Jahre 1756. Dieses wurde von dem preußischen König Friedrich dem Großen unterzeichnet und einem Vorfahren Jürgens geschenkt. Ein Satz lautet: "Jetzo soll ihm der Mond gehören."
Natürlich wittern auch die Amerikanischen Behörden ihre Chance und versuchen derzeit, das Weltraumrecht zu umgehen, indem eine Denkmalkommission die Überbleibsel der Apollo-Astronauten zu staatlich geschütztem Kulturgut deklariert. Zurückgeblieben waren einst Spaten, Stiefel und andere Gegenstände, um die Apollo beim Rückflug zu erleichtern.

Das Wettrennen zum Mond

Derzeit mobilisieren sich die Länder mehr denn je, um das Wettrennen zum Mond für sich zu entscheiden. Mit von der Partie sind sogar kleinere Länder wie Italien, das derzeit an seinem Vorhaben, eine Truppe von Spinnenrobotern auf dem Mond zu platzieren, arbeitet. Dazu haben sich die besten Technischen Universitäten des Landes vereint und ein Team auf die Füße gestellt. In Rumänien wird hingegen an einer sogenannten Low-Budget-Rakete gebastelt. Diese wird von einem Heißluftballon aus gestartet und beinhaltet ein kugelförmiges Landemodul, welches über den Mond rollen soll. Dieses Verfahren der billigsten Mondmission wurde 2009 auch schon getestet. In den nächsten Jahren wird der Mond also mehrfach Besuch bekommen, zumindest maschinellen. Japan, Indien und Russland haben sich mit einer, China und die USA sogar schon mit zwei bzw. drei Mondmissionen angekündigt. Die entsandten Sonden legen derzeit Standorte für mögliche Mondbasen fest, forschen nach wertvollen Rohstoffen und kartieren den Mond zentimetergenau.
Und die USA? Immerhin ist Amerika bisher das einzige Land, welches Menschen zum Mond transportiert hat. Das erklärte Ziel der NASA war es bislang, bis zum Jahre 2020 erneut Menschen zum Mond zu bringen. Doch das durch George W. Bush ins Leben gerufene Programm "Constellation", welches eine modernere Version des Apollo-Programms werden sollte, wurde Anfang diesen Jahres von dem neuen US-Präsidenten Barack Obama plötzlich gestoppt - nachdem bereits 9 Milliarden für das Constellation-Programm ausgegeben wurde. Es sei zu teuer und man hinke weit hinter dem eigentlichen Zeitplan, hieß es. Doch das Land der unbegrenzten Möglichkeiten gibt sich nicht geschlagen und so fördert die NASA jetzt private Unternehmen bei der Entwicklung neuer Technologien, um bemannte Mondflüge bald zu ermöglichen. Die Privatwirtschaft könnte also auch in Zukunft den Flugverkehr im Orbit bereit stellen und der kommerziellen Industrie schneller als gedacht den Weg zum Mond ebnen. Nach einem halben Jahrhundert bemannter Raumfahrt könnte das erste Weltraumtaxi also schon längst gebaut sein...

Die private Weltraumbranche erobert den Mond

Die US-Weltraumbehörde unterstützt und fördert die Mondflugpläne zahlreicher privater Unternehmen. Und diese schreiten mit großen Schritten voran. Unternehmen wie Bigelow Aerospace testet beispielsweise bereits eigens entwickelte Module zum Aufblasen, aus denen ein Weltraumhotel im Orbit gebaut werden soll. Virgin Galactic hat für Ende 2010 den kommerziellen Flugverkehr im Orbit fest geplant - Kostenpunkt 200.000 Dollar für einen Sitzplatz im SpaceShipTwo! Space Adventures bietet schon jetzt Buchungsmöglichkeiten für Flüge in den Mondorbit für satte 100 Millionen Dollar an und auch Deutschland wartet mit Projekten für Raketenflugzeugen auf. Sogar der Google-Suchmaschinen-Betreiber hat einen Wettbewerb ausgeschrieben: ein privatfinanzierter Roboter soll nachweislich auf dem Mond gelandet werden. Das Preisgeld für den Erstplazierten sind 20 Millionen Dollar, dem 2. Platz winken immerhin noch 5 Millionen Dollar. Also auf die Plätze, fertig, los!

Der Mond als wichtiger Rohstoff-Lieferant

Der Mond besteht auf den ersten Blick lediglich aus Staub und Steinen. Die vorherrschenden Temperaturen sind meist nahe dem Nullpunkt und es existiert keine Atemluft - es ist also nicht gerade gemütlich. Für Forscher hingegen sind diese unglaublichen Extrembedingungen nahezu ideal. Bei Vakuumversuchen braucht man auf dem Mond lediglich vor die Tür zu gehen und teure Kammern und Pumpen, wie sie auf der Erde verwendet werden müssen, werden damit überflüssig. Auch die Kälte von bis zu minus 240 Grad Celsius, gemessen im Schatten eines Mondkraters von einer amerikanischen Sonde, ist beispielsweise für Versuche mit Supraleitern bestens geeignet. Genauer betrachtet ist der Mond also einladender als gedacht, zumindest vom chemischen Standpunkt aus gesehen. Wasser- und Sauerstoff in reichlichen Mengen konnte im Mondstaub entdeckt werden und aus eben diesen Elementen werden Wasser und Raketentreibstoff hergestellt, vom lebensnotwendigen Sauerstoff ganz zu schweigen. Und auch das Baumaterial für künftige Mondstationen hält der Erdtrabant in Form von Eisen, Nickel, Titan, Aluminium und Silizium bereit, die sich im Boden des Mondes finden lassen. Auch im Zusammenhang mit der zukünftigen Energieversorgung auf der Erde könnte der Mond bald eine wichtige Rolle spielen. Wenige Raumschiffladungen des auf dem Mond entdeckten Helium-3, ein perfekter Brennstoff für Fusionsreaktoren, könnte den weltweiten Strombedarf für ca. 12 Monate decken. Das einzige Problem: es existiert bislang noch kein Fusionsreaktor, der mehr Strom liefert, als er verbraucht.

Neugierig geworden? Weiteres zum Erwerb eines Mondgrundstückes. Hier gibt es noch weitere Informationen zu Mondgrundstücken vom Mondland Verlag.


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