Makellose Schönheit vermag Menschen wie eine Art Magnetfeld anzuziehen. Ein ähnlich faszinierender Reiz geht von kostbarem Goldschmuck aus. Gold wurde in allen Epochen anderen Elementen vorgezogen, man trug mit Vorliebe reinen, schweren Goldschmuck. Broschen und Spangen waren unverzichtbare Accessoires festlicher Gewänder, schwere Goldohrringe Teil des Brautschmucks. Es galt als Fauxpas, wenn der Schmuck der bei der Trauung anwesenden Damen solidgoldene Stücke vermissen ließ.
Heutiger Brautschmuck sowie Goldschmuck im Allgemeinen muss nicht länger schwer und ursprünglich sein: Seit man die Begrenztheit vorhandener Ressourcen betont, haben technologische Veränderungen auch der Ornamentik ihren Stempel aufgedrückt.
Früher wurden Brautschmuck und Taufschmuck weitervererbt, heute lassen Erben ihre 24karätigen Erbstücke nach Trend umarbeiten, - um sie weiterzuverschenken, beispielsweise als Ohrringe, anlässlich der Verlobung.
Reiner Goldschmuck liegt derzeit weniger im Trend. Goldketten und –ringe tragen eingearbeitete Perlen und Edelsteine, nicht zuletzt, weil Perlenschmuck gern gekauft und verschenkt wird.
Goldschmuck zu kaufen ist an- und aufregend. Aber zuweilen ein wenig verwirrend: Egal, ob Sie sich mit einem Schmuckstück belohnen oder ein attraktives Präsent auswählen möchten, - beschäftigen Sie sich einen Moment mit den Fachtermini. Auf diese Weise gelingt es Ihnen, Goldschmuck in hervorragender Qualität zu schenken.
Wenn man von Gold spricht, meint man üblicherweise 24 Karat, ein weiches Material, dessen Robustheit über die Einarbeitung weiterer Metalle sichergestellt wird. Ein höherer Wert beschreibt einen höheren Goldanteil des Schmuckstücks. So verbirgt sich hinter der gestempelten Ziffer 750 18 Karat mit einem Goldanteil von 75, hinter 585 ein solcher von 58,5 und hinter der Ziffer 417 ein Anteil von 41,7 Prozent. Die Bezeichnung „echtes Gold“ kann sich auf jeden Wert beziehen, - sofern das Innere keinen Hohlraum aufweist.
Gold Plated meint Stücke, deren Goldanteil (von mindestens 10 Karat) auf eine Metalloberfläche aufgebracht wurde. Bei guter Pflege können Sie an diesen Schmuckstücken lange Vergnügen haben, und Sie sollten sich dann für Gold Plated entscheiden, wenn Sie den Schmuck nur bei bestimmten Anlässen tragen, - die Goldauflage reibt ansonsten zu sehr ab, und das darunterliegende Metall könnte Flecken auf Ihrer Kleidung verursachen. Ähnliches gilt für vergoldete Schmuckstücke.
Goldschmuck kommt nie aus der Mode, er ist zeitlos schön, und das hat sehr gute Gründe, denn er ist genauso angenehm zu tragen wie visuell attraktiv. Reines Gold reagiert nicht mit anderen Materialien, um dann anzulaufen und mit Rückständen Verfärbungen auf Ihrer Haut zu hinterlassen. Reagieren Sie allergisch auf Nickel? Mit reinem Gold werden Sie kaum Probleme haben. Gold kann sehr filigran verarbeitet werden: Eine Unze Goldes lässt sich ohne Weiteres in eine quadratmetergroße, hauchdünne Folie hämmern.