Perlenschmuck

Perlenschmuck - schön und geheimnisvoll


Perlenschmuck Bereits im Altertum wurde Perlen eine große Bedeutung beigemessen. Nachweislich gab es Perlen schon am chinesischen Kaiserhof um 2200 vor Christus. Vorallem in der arabischen Welt und in Indien wurden Perlen schon früh zu Schmuckstücken verarbeitet.

In den unterschiedlichen Kulturen hatten Perlen völlig unterschiedlichen Bedeutungen. Standen Perlen im alten Persien für Reinheit und Jungfräulichkeit, so galten Perlen in China als Zeichen für Reichtum und Würde.
 

Perlenschmuck als sinnliches verführerisches Geschenk für die angebetete Frau

In den unterschiedlichen Kulturen hatten Perlen völlig unterschiedlichen Bedeutungen. Standen Perlen im alten Persien für Reinheit und Jungfräulichkeit, so galten Perlen in China als Zeichen für Reichtum und Würde. Für die Japaner waren Perlen Glücksbringer und Inder erhofften sich viele Kinder, wenn die Braut bei der Hochzeit Perlen trug. In unserer Kultur hält sich die Legende, wonach Perlen als Brautschmuck Tränen in der Ehe bedeuten. Perlen gelten als Aphrodisiakum und als Wundermittel gegen Schwermut und Wahnsinn und sie symbolisieren Tränen.


In der sakralen Kunst wurden Perlen als eine Verbindung und Liebe zu Gott gesehen. In vielen Papstkronen wurden wertvolle Perlen verarbeitet.


Nur sehr wenige der über 10.000 Muschelarten können überhaupt eine Perle hervorbringen. Die meisten Perlen die heute zu Schmuckstücken verarbeitet werden, sind Zuchtperlen. Für die Zucht im Meerwasser werden hauptsächlich Perlmuscheln verwendet, Süßwasserperlen werden in der Hyriopsis Muschel gezüchtet. Zuchtperlen sind stabiler als Naturperlen und haben einen matten und schönen Perlmuttglanz.

Japan und China sind die führenden Züchter von Perlen und importieren sie in die ganze Welt. Ähnlich wie Edelsteine, werden auch Perlen nach ihrer Reinheit, Form, Farbe und Gewicht beurteilt.


Schmuckstücke aus Perlen gelten noch heute als besonders kostbar. Kaiser und Könige schmückten ihre Throninsignien mit wertvollen und ungewöhnlichen Perlen. So trug Maria Tudor, Tochter des englischen Königs Heinrich VIII. bei ihrer Hochzeit mit dem spanischen König Philip II. eine außergewöhnlich große und schöne Perle, die La Peregrina. Im Laufe der Zeit war sie im Besitz von Napoleon und Königin Victoria von England trug sie bei ihrer Krönung.


Die größte jemals gefundene Perle, ist die La Regente. Auch sie war im Besitz von Kaiser Napoleon, bevor der russische Juwelier Fabergé sie für den Zaren in ein Schmuckstück einarbeitete. Die Perle wurde 2005 für 2,1 Millionen Euro versteigert und ist damit die teuerste Perle der Welt. Ganz besonders begehrt sind schwarze Perlen. Es müssen bis zu 15.000 Muscheln geöffent werden, um nur eine dieser Kostbarkeiten zu finden. Chinesischen Kaisern legte man nach ihrem Tod eine schwarze Perle in den Mund.


Perlen sind heute aus der Schmuckproduktion nicht mehr wegzudenken. Die Verarbeitung ist vielfältig. Klassisch ist noch immer die Perlenkette. Kaum eine Frau hat keine Perlen die an eine Schnur aneinander gereiht sind. Ob nun einfach, zwei- oder dreireihig, mit einem schlichten Verschluss oder einer Schließe aus Edelsteinen, Perlen schmücken jede Frau. Aber nicht jede Frau kann sie tragen. Es gibt Frauen, bei denen die Perlen, wenn sie eine längere Zeit Hautkontakt haben, matt und fleckig werden. Anderseits gibt es Frauen, die solchen "kranken" Perlen wieder "gesund" tragen können.


Perlen sind ein zeitloser Schmuck, der keiner Mode unterworfen ist. Perlen als schlichte, aber elegante Ohrstecker sehen zu einem Geschäftstermin genau so gut aus, wie zu einer verschwenderischen Abendrobe. Nicht immer muss der Vorsteckring einer Braut mit einem Edelstein geschmückt sein. Ein sanft schimmernde Perle, in Gold, Silber oder Platin gefasst ist ein wunderschönes Schmuckstück von zeitlosem Wert.

Fotos von Fotolia (arkadia)
Geschenke Impressum Datenschutz