Die Taufe als heilige Handlung, als Aufnahmeritual in eine Gemeinschaft, ist auch in unserer heutigen, hektischen und oftmals rituallosen Zeit ein wichtiger Schritt im Leben unserer Kinder. Die Wichtigkeit des Tages wird in unserer Zivilisation durch mehrere unterschiedliche Verhaltensweisen, Geschenke und entsprechendes Brauchtum unterstrichen. Ein sehr alter Brauch ist die Auswahl eines Taufgedichtes oder eines Taufspruches. Dieser wird oftmals von den Eltern gewählt, wird aber auch gerne von Gästen und Gratulanten auf Geschenken und Glückwunschkarten verwendet.
Taufgedichte sind etwas ganz besonderes. Möglichst auf den Täufling, beziehungsweise auf die Vorlieben der Eltern abgestimmt, geben sie jeder Glückwunschkarte die ganz besondere und persönliche Note. Taufgedichte werden schon seit Jahrhunderten geschrieben und immer noch gerne verwendet. Seit der Mensch anfing zu dichten und zu singen, entwickelt er passende Texte.
Wer gerne ein Taufgedicht verwenden möchte, hat verschiedene Möglichkeiten das passende zu finden. Die wenigsten können sich hinsetzten und auf Anhieb ein schönes und persönliches Gedicht selbst schreiben. Dazu noch eines, welches zum Anlass und zu den Personen passen sollte. Viele verschiedene Bücher und Hefte beschäftigen sich mit dem Thema Gedichte oder Gedichte zur Taufe oder gar beidem. Speziell für die Taufe zusammengestellte Broschüren sind in jedem Buchhandel zu finden und beinhalten eine Vielzahl unterschiedlichster Taufgedichte.
Natürlich findet der Interessierte auch im Internet entsprechende Literatur und helfende Adressen und Seiten. Sich mit dem Thema Taufgedichte zu beschäftigen, um das passende zu finden, bereitet den meisten Menschen zudem noch viel Vergnügen und Spaß. Nun kommt das nächste Problem. Wie, beziehungsweise worauf soll das Gedicht geschrieben werden? Hier gibt es ebenfalls die unterschiedlichsten Möglichkeiten. Das Taufgedicht, in perfekter Handschrift, mit einem edlen Stift auf eine schön gestaltete Karte zu schreiben, ist eine Möglichkeit. In gedruckter Ausführung wirkt das Taufgedicht sehr professionell. Letztendlich ist die Form relativ egal. Hübsch und dem Anlass entsprechend sollte es überreicht und verwendet werden.
Wie bei jedem Gedicht, bei jedem Text und bei jedem Lied, ist die Aufmachung bei einem Taufgedicht wichtig, aber nicht das Wichtigste. Auf den Inhalt kommt es an. Ein Taufgedicht sollte zum Beispiel die Freude ausdrücken, die die Eltern über die Geburt und nun die Taufe ihres Kindes empfinden. Ein anderer Schwerpunkt könnte die Freude der Angehörigen oder der Kirchenmitglieder sein. Oftmals wird dem Täufling mit Hilfe des Taufgedichtes Glück für seine Zukunft gewünscht und den Eltern Spaß und Freude. Manche Taufgedichte beschäftigen sich mit der Glaubensgemeinschaft und setzten ihren Schwerpunkt auf die Kirche. Das ein oder andere Taufgedicht nutzt die Bibel und es werden entsprechend passende Bibelzitate verwendet. Ob das Taufgedicht lang oder eher kurz ist, spielt keine Rolle. Auch ob es inhaltlich kompliziert oder in einem einfachen Reimmaß geschrieben ist, ist unwichtig. Es muss dem Verfasser, beziehungsweise den Täuflingseltern, später vielleicht dem Täufling selber, gefallen.
Es gibt also die unterschiedlichsten Aufmachungen und ein Menge an verschiedenen Schwerpunkten, wie ein Taufgedicht gestaltet sein kann. Äußerlich und inhaltlich unterscheiden sich die Gedichte fast immer von einander. Das Taufgedicht kann eine wunderschöne Erinnerung sein, wenn es entsprechend gestaltet wurde, und dem Täufling nach vielen Jahren Freude bereiten, wenn es das schöne Gedicht in den Händen halten darf. Daher sollte auch das Aussehen bedacht werden. Ein hübscher Rahmen, das entsprechende Paper, die Farbe des Textes und weitere Faktoren sollten bedacht werden.




